
12.08.2026
Mond fotografieren: Die besten Kameraeinstellungen für scharfe Aufnahmen
Der Mond gehört zu den faszinierendsten Fotomotiven am Nachthimmel. Trotzdem ist er nicht ganz einfach zu fotografieren: Auf dem Bild erscheint er häufig viel kleiner als erwartet, wird unscharf oder sieht nur wie eine weiße Scheibe ohne erkennbare Details aus.
Das liegt vor allem daran, dass der Mond deutlich heller ist, als der dunkle Nachthimmel vermuten lässt. Mit den richtigen Kameraeinstellungen, einer ausreichend langen Brennweite und etwas Planung kannst du jedoch schon mit überschaubarer Ausrüstung beeindruckende Mondfotos aufnehmen.
Als Ausgangspunkt für einen hellen Vollmond kannst du im manuellen Modus mit folgenden Einstellungen beginnen:
ISO 100
Blende f/8 bis f/11
Verschlusszeit 1/125 bis 1/250 Sekunde
manueller Fokus
RAW-Format
Weißabgleich Tageslicht
Diese Werte sind keine feste Vorgabe. Je nach Mondphase, Bewölkung, Dunst und Höhe des Mondes musst du die Belichtung anpassen. Kontrolliere deshalb nach den ersten Testbildern das Histogramm und achte darauf, dass die hellen Bereiche des Mondes nicht ausbrennen.

Mond fotografieren: Einstellungen auf einen Blick
Die passenden Kameraeinstellungen hängen davon ab, wie hell der Mond ist und ob du nur seine Oberfläche oder zusätzlich eine Landschaft fotografisch einbeziehen möchtest.
Nutze diese Werte als Ausgangspunkt und passe zunächst die Verschlusszeit an. Wird der Mond zu hell und verliert seine Strukturen, verkürzt du die Belichtungszeit. Ist er zu dunkel, verlängerst du sie oder erhöhst den ISO-Wert vorsichtig.
Welche Kameraeinstellungen eignen sich für Mondfotos?
Im manuellen Modus fotografieren
Die automatische Belichtungsmessung kommt beim Fotografieren des Mondes schnell an ihre Grenzen. Die Kamera sieht vor allem den dunklen Himmel und versucht, das gesamte Bild aufzuhellen. Dadurch wird der Mond häufig überbelichtet und erscheint als strukturlose weiße Fläche.
Im manuellen Modus, kurz M-Modus, bestimmst du ISO, Blende und Verschlusszeit selbst. So kannst du die Belichtung gezielt auf die helle Mondoberfläche abstimmen.
Eine hilfreiche Orientierung ist die sogenannte Looney-11-Regel:
Blende auf f/11 einstellen
ISO 100 wählen
mit ungefähr 1/100 Sekunde beginnen
Bei längeren Brennweiten ist eine etwas kürzere Verschlusszeit von 1/125 oder 1/250 Sekunde häufig die sicherere Wahl. So reduzierst du Bewegungsunschärfe und Verwacklungen.
ISO: möglichst niedrig beginnen
Der ISO-Wert beeinflusst die Lichtempfindlichkeit der Kamera. Für einen hellen Vollmond reicht meistens ISO 100 oder ISO 200 aus. Ein niedriger ISO-Wert sorgt für wenig Bildrauschen und erhält feine Strukturen auf der Mondoberfläche.
Bei einem Halbmond, einer schmalen Mondsichel oder dünnen Wolken kannst du den ISO-Wert auf 400 oder 800 erhöhen. Das ermöglicht eine kurze Verschlusszeit, ohne das Bild zu stark aufzuhellen.
Als Ausgangspunkt gilt:
Vollmond: ISO 100 bis 200
Halbmond: ISO 100 bis 400
Mondsichel: ISO 200 bis 800
Mond mit Landschaft: abhängig vom Umgebungslicht etwa ISO 100 bis 800
Vermeide unnötig hohe ISO-Werte. Da Mondbilder häufig nachträglich zugeschnitten werden, wird vorhandenes Bildrauschen beim Vergrößern besonders sichtbar.
Blende: Schärfe ist wichtiger als maximale Lichtstärke
Für detailreiche Mondaufnahmen eignet sich häufig eine Blende zwischen f/8 und f/11. In diesem Bereich erreichen viele Objektive eine hohe Abbildungsleistung und die Mondoberfläche wird gleichmäßig scharf dargestellt.
Du musst das Objektiv nicht maximal öffnen. Der Mond ist heller, als er wirkt, und eine vollständig geöffnete Blende liefert nicht bei jedem Objektiv die beste Schärfe.
Bei einer schmalen Sichel oder einer Aufnahme während der Dämmerung kannst du mit f/5.6 oder einer ähnlich offenen Blende arbeiten. Prüfe am besten vorab, bei welcher Blende dein Objektiv die schärfsten Ergebnisse liefert.
Verschlusszeit: Bewegungsunschärfe vermeiden
Der Mond bewegt sich kontinuierlich über den Himmel. Bei einer langen Brennweite wird diese Bewegung schneller sichtbar, als man zunächst vermuten würde.
Für detailreiche Mondfotos empfiehlt sich deshalb eine Verschlusszeit zwischen etwa 1/125 und 1/500 Sekunde. Je länger die Brennweite ist, desto wichtiger wird eine kurze Belichtungszeit.
Eine sinnvolle Orientierung:
200 bis 300 mm: ungefähr 1/125 Sekunde oder kürzer
400 bis 500 mm: ungefähr 1/200 Sekunde oder kürzer
ab 600 mm: ungefähr 1/250 Sekunde oder kürzer
Diese Werte hängen auch von der Stabilisierung, dem Stativ und den atmosphärischen Bedingungen ab. Fotografiere mehrere kurze Serien. So kannst du anschließend das Bild auswählen, bei dem Fokus, Luftunruhe und Kamerastabilität optimal zusammenpassen.
Im RAW-Format fotografieren
Fotografiere den Mond nach Möglichkeit im RAW-Format. Dadurch bleiben mehr Bildinformationen erhalten als bei einem JPEG. Das hilft dir später dabei, Lichter zu reduzieren, Kontraste anzupassen und feine Strukturen herauszuarbeiten.
Der Mond sollte bei der Aufnahme nicht vollständig überbelichtet sein. Ein ausgebrannter Bereich lässt sich auch aus einer RAW-Datei kaum wiederherstellen.
Den Weißabgleich fest einstellen
Da der Mond Sonnenlicht reflektiert, ist „Tageslicht“ ein guter Ausgangspunkt für den Weißabgleich. Alternativ kannst du einen festen Kelvinwert verwenden.
Wenn du im RAW-Format fotografierst, lässt sich der Weißabgleich später verlustfrei anpassen. So kannst du entscheiden, ob der Mond neutral, leicht warm oder eher kühl wirken soll.

So stellst du den Mond richtig scharf
Ein unscharfer Mond entsteht häufig nicht durch eine falsche Belichtung, sondern durch ungenaues Fokussieren, Verwacklungen oder Luftunruhe.
Gehe beim Scharfstellen folgendermaßen vor:
Richte die Kamera auf den Mond und schalte den Fokusmodus auf manuell.
Nutze bei einer spiegellosen Kamera den elektronischen Sucher oder das rückwärtige Display. Bei einer Spiegelreflexkamera aktivierst du am besten den Live-View auf dem Display, da sich der Fokus dort präziser kontrollieren lässt als durch den optischen Sucher.
Aktiviere die Fokusvergrößerung und vergrößere den Mond in der Anzeige. Je nach Kamera kannst du zusätzlich Fokus-Peaking als Orientierung einschalten.
Wähle einen kontrastreichen Kraterrand oder die äußere Mondkante.
Drehe den Fokusring langsam, bis die Strukturen möglichst klar und scharf erscheinen.
Nimm mehrere Testbilder auf und kontrolliere die Schärfe anschließend in der vergrößerten Bildansicht. Da sich Fokus und Bildausschnitt bei langen Brennweiten leicht verändern können, solltest du die Schärfe während der Aufnahmeserie regelmäßig überprüfen.
Drehe den Fokusring nicht einfach bis zum mechanischen Unendlich-Anschlag. Dieser entspricht bei vielen modernen Objektiven nicht exakt der optimalen Unendlich-Einstellung.
Je nach Kamera und Objektiv kann auch der Autofokus funktionieren. Verwende dafür ein einzelnes, möglichst kleines Fokusfeld und platziere es auf der Mondkante. Der manuelle Fokus mit vergrößerter Ansicht ist jedoch meist besser kontrollierbar.
Welche Ausrüstung brauchst du für Mondfotos?

Kamera
Grundsätzlich eignet sich jede Kamera, bei der du ISO, Blende und Verschlusszeit manuell einstellen kannst. Eine hohe Sensorauflösung ist hilfreich, weil der Mond auf dem ursprünglichen Bild häufig noch relativ klein erscheint und später zugeschnitten wird.
Auch Kameras mit APS-C-Sensor können für die Mondfotografie interessant sein. Durch den kleineren Bildausschnitt erscheint der Mond bei gleicher Brennweite größer im fertigen Bild als bei einer Vollformatkamera.
Tele- oder Ultra-Teleobjektiv
Die Brennweite bestimmt, wie groß der Mond im Bild erscheint.
Mit 200 oder 300 mm kannst du bereits erkennbare Details fotografieren. Der Mond wird den Bildausschnitt jedoch noch nicht ausfüllen. Eine nachträgliche Ausschnittsvergrößerung ist deshalb völlig normal.
Mit 400 bis 600 mm lassen sich deutlich mehr Strukturen erkennen. Gleichzeitig wird es anspruchsvoller, den Mond im Bildausschnitt zu halten und exakt scharfzustellen.
Brennweite und Typische Bildwirkung
16–50 mm: Mond als kleines Element in einer weiten Landschaft
70–200 mm: Mond zusammen mit Landschaft oder Architektur
200–300 mm: guter Einstieg, nachträglicher Beschnitt meist erforderlich
400–600 mm: deutliche Mondoberfläche und größere Krater
mehr als 600 mm: ausgeprägte Detailaufnahme, präzise Ausrichtung erforderlich
Ein Objektiv wie das TAMRON 150–500mm F/5-6.7 Di III VC VXD deckt einen großen Teil dieses Bereichs ab. Mit der variablen Brennweite kannst du den Mond zunächst bei einer kürzeren Einstellung leichter finden und anschließend auf bis zu 500 mm heranzoomen.
Hast du den gewünschten Bildausschnitt eingestellt, kannst du die gewählte Brennweite mit dem Flex-Zoom-Lock-Mechanismus fixieren. Schiebe dazu den Zoomring nach vorne, bis die weiße Markierung sichtbar wird. Sie zeigt an, dass die aktuelle Zoomposition arretiert ist. Dadurch kann sich die Brennweite nicht versehentlich verstellen – besonders praktisch, wenn die Kamera nach oben gerichtet auf einem Stativ steht. Ziehst du den Zoomring wieder zurück, wird die Arretierung gelöst und du kannst die Brennweite erneut verändern.
Stativ oder stabile Unterlage
Ein stabiles Stativ erleichtert den Bildaufbau und das präzise Fokussieren. Es ist besonders hilfreich, wenn du mit langen Brennweiten arbeitest oder eine geplante Komposition mit Landschaft und Mond fotografieren möchtest.
Bei ausreichend kurzen Verschlusszeiten und einer wirksamen Bildstabilisierung sind Mondaufnahmen auch aus der Hand möglich. Für reproduzierbare Ergebnisse und längere Aufnahmeserien bietet ein Stativ jedoch mehr Kontrolle.
Beachte beim Einsatz eines Stativs die Empfehlung des Kamera- beziehungsweise Objektivherstellers zur Bildstabilisierung. Moderne Stabilisierungssysteme erkennen ein Stativ teilweise automatisch; bei anderen Kombinationen sollte die Stabilisierung ausgeschaltet werden.
Fernauslöser oder Selbstauslöser
Schon das Drücken des Auslösers kann bei einer langen Brennweite leichte Verwacklungen verursachen. Nutze deshalb einen Fernauslöser, eine Kamera-App oder den Selbstauslöser mit zwei Sekunden Verzögerung.
Bei einer Spiegelreflexkamera kann zusätzlich die Spiegelvorauslösung hilfreich sein.

Wann lässt sich der Mond am besten fotografieren?
Der Vollmond ist nicht automatisch die beste Phase für jedes Mondfoto. Welche Mondphase ideal ist, hängt von deiner Bildidee ab.
Vollmond
Der Vollmond ist besonders hell, rund und leicht zu finden. Er eignet sich gut für Aufnahmen zusammen mit Landschaften, Gebäuden oder Silhouetten.
Für reine Detailaufnahmen kann seine Oberfläche allerdings etwas flach wirken. Das Sonnenlicht fällt frontal auf den Mond, wodurch nur kurze Schatten an den Kratern entstehen.
Halbmond und die Tage vor oder nach Vollmond
Möchtest du Krater und Oberflächenstrukturen besonders plastisch zeigen, sind Halbmond sowie die Tage vor und nach dem Vollmond häufig interessanter.
Das Licht fällt dann seitlicher ein. Entlang der Grenze zwischen beleuchteter und unbeleuchteter Mondseite entstehen lange Schatten. Diese Grenze wird auch Terminator genannt. Dort kommen Krater, Berge und Vertiefungen besonders deutlich zur Geltung.
Mondsichel
Eine schmale Mondsichel wirkt besonders atmosphärisch, reflektiert aber weniger Licht als ein Vollmond. Du benötigst deshalb gegebenenfalls eine offenere Blende, einen höheren ISO-Wert oder eine etwas längere Verschlusszeit.
Achte trotzdem darauf, die Verschlusszeit bei langer Brennweite nicht zu lang zu wählen.
Mond während der blauen Stunde
Während der blauen Stunde ist der Himmel noch nicht vollständig dunkel. Dadurch ist der Helligkeitsunterschied zwischen Mond und Umgebung geringer.
Das erleichtert Aufnahmen, bei denen sowohl der Mond als auch Landschaft, Architektur oder Wolken sichtbar bleiben sollen.
Mondaufgang und Monduntergang
Nahe am Horizont kann der Mond durch Dunst und die Erdatmosphäre gelb, orange oder rot erscheinen. Er lässt sich außerdem besonders gut mit Vordergrundmotiven kombinieren.
Allerdings muss das Licht auf seinem Weg durch mehr Atmosphäre gelangen. Luftunruhe und Dunst können deshalb die Schärfe reduzieren. Für maximale Oberflächendetails ist ein höher stehender Mond häufig besser geeignet.
Mond mit Landschaft oder Gebäuden fotografieren
Der Mond wirkt besonders eindrucksvoll, wenn du ihn mit einem Vordergrundmotiv kombinierst. Geeignet sind zum Beispiel:
Berge
Kirchtürme
Leuchttürme
Burgen und Schlösser
einzelne Bäume
Stadt-Silhouetten
Personen
Brücken
Seen oder Küsten
Die Wahl der Brennweite verändert die Bildwirkung erheblich.
Mit einem Weitwinkelobjektiv bleibt der Mond klein und die Landschaft bestimmt das Bild. Mit einem Teleobjektiv kannst du den Mond deutlich größer hinter einem Gebäude, Berg oder einer Person erscheinen lassen.
Für diesen Effekt benötigst du meist einen größeren Abstand zum Vordergrund. Die längere Brennweite führt dazu, dass Vorder- und Hintergrund im Bild dichter zusammenzurücken scheinen. Diese Wirkung wird häufig als Tele-Kompression bezeichnet.
Plane den Aufnahmestandpunkt im Voraus. Bereits eine kleine Veränderung deiner Position kann darüber entscheiden, ob der Mond genau hinter einem Turm erscheint oder seitlich daran vorbeizieht.
Mond und Landschaft richtig belichten
Zwischen dem hellen Mond und einer dunklen Landschaft kann ein großer Helligkeitsunterschied liegen. Wenn du nur auf den Mond belichtest, wird die Landschaft möglicherweise schwarz. Belichtest du auf die Landschaft, verliert der Mond seine Strukturen.
Dafür gibt es drei Möglichkeiten:
Während der blauen Stunde fotografieren
Das vorhandene Umgebungslicht reduziert den Kontrast. Häufig lassen sich Mond und Landschaft dann mit einer einzigen Aufnahme erfassen.
Eine Silhouette gestalten
Belichte auf den Mond und nutze Gebäude, Bäume oder Personen bewusst als dunkle Silhouette. Das ergibt eine klare und grafische Bildwirkung.
Eine Belichtungsreihe aufnehmen
Fotografiere mehrere Bilder mit unterschiedlichen Belichtungen. Eine Aufnahme wird auf den Mond, eine weitere auf die Landschaft abgestimmt. Bei unverändertem Bildausschnitt kannst du sie später zu einer ausgewogenen Darstellung zusammensetzen.
Mond fotografieren: Schritt-für-Schritt-Anleitung
Prüfe Mondphase, Wetter und Position des Mondes.
Entscheide, ob du eine Detailaufnahme oder ein Landschaftsbild möchtest.
Wähle eine passende Brennweite.
Stelle die Kamera auf RAW und den manuellen Modus.
Beginne bei einem hellen Mond mit ISO 100, f/8 und 1/200 Sekunde.
Vergrößere den Mond in der Kameraanzeige und fokussiere auf seine Kante.
Nimm ein Testbild auf und kontrolliere Histogramm und Schärfe.
Passe zuerst die Verschlusszeit an.
Fotografiere mehrere kurze Serien.
Wähle später das schärfste Bild aus und schneide es bei Bedarf zu.
Mondfotos richtig bearbeiten
Bei der Bearbeitung eines Mondfotos gilt: Weniger ist häufig mehr.
Folgende Anpassungen können sinnvoll sein:
Bildausschnitt verkleinern
Lichter reduzieren
Kontrast vorsichtig erhöhen
Struktur und Klarheit dezent verstärken
chromatische Aberrationen entfernen
moderat nachschärfen
Bildrauschen reduzieren
Weißabgleich anpassen
Achte darauf, den Mond nicht zu stark zu schärfen. Helle Säume an den Kraterrändern und unnatürlich harte Kontraste lassen das Bild schnell künstlich wirken.
Wenn du viele nahezu identische Aufnahmen gemacht hast, kannst du mehrere Bilder mit spezieller Software kombinieren. Dieses sogenannte Stacking reduziert Bildrauschen und kann mehr Oberflächendetails sichtbar machen. Für den Einstieg reicht jedoch eine einzelne, sauber fokussierte und korrekt belichtete RAW-Aufnahme aus.
Häufige Fragen zur Mondfotografie
Fazit: Gute Mondfotos beginnen mit der richtigen Belichtung
Für ein scharfes Mondfoto brauchst du keine komplizierte Spezialausrüstung. Eine Kamera mit manuellen Einstellungen, ein Teleobjektiv und ein stabiler Aufnahmestandpunkt reichen für den Einstieg aus.
Beginne bei einem hellen Mond mit ISO 100, Blende f/8 und ungefähr 1/200 Sekunde. Fokussiere sorgfältig auf die Mondkante, kontrolliere das Histogramm und nimm mehrere Bilder auf.
Entscheidend ist nicht nur die Technik, sondern auch die Planung. Mondphase, Höhe über dem Horizont, Wetter und Vordergrund bestimmen, welche Bildwirkung entsteht. Wenn du diese Faktoren miteinander kombinierst, wird aus einer hellen Scheibe am Nachthimmel ein Mondfoto mit sichtbaren Strukturen, Tiefe und Atmosphäre.
In diesem Beitrag erwähnte TAMRON-Produkte
150-500mm F/5-6.7 Di III VC VXD
Modell A057
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