Christian Kohlhausen - Aktionreiches Mountainbike-Shooting im Wald

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Tarmon Creativity Contest / Sport

Christian Kohlhausen - Aktionreiches Mountainbike-Shooting im Wald

Christian Kohlhausen tritt beim Tamron Creativity Contest in der Kategorie Sport an. Der 34-Jährige lebt mit seiner Familie im schönen waldreichen Nordhessen. Er verbringt seine Freizeit nahezu ausschließlich draußen in der Natur. Christian fotografiert seit etwa zwei Jahren und hat sich auf die Sportfotografie, vor allem das Mountainbiken spezialisiert. Als fleißige Übungsmodels durften seine Kinder in den letzten Monaten herhalten, welche unermüdlich über Stock und Stein gefahren sind. Da lag es für ihn auf der Hand, sich in der Kategorie „Sport“ zu bewerben.

Erzähl uns kurz von Deinem Fotokonzept!

Meine Idee war es, Mountainbiker am Ederstausee atemberaubend in Szene zu setzen. Damit ich aber nicht nur meine Kids fotografiere, beinhaltete mein Konzept auch das ein oder andere Rennradfoto von meinem guten Freund Alexander Rebs sowie Mountainbike-Bilder von meinem Schwager, Benedict Decker.

Wie lief der Drehtag für Dich? Haben Wetter und Models mitgespielt?

Der Drehtag lief sehr angenehm. Das Tamron-Team war einfach super locker drauf und so entstand für alle Beteiligten eine klasse Atmosphäre. Wir haben viel gelacht und auch wenn das Wetter eher schlecht und vor allem kalt war, haben alle einen tollen Job gemacht. Der von mir im Fotorucksack ausgepackte heiße Tee kam dann während der Drehpause für meine beiden Biker während des Interviews auch ganz gut an. Da mich die beiden Biker eh schon kannten und ich auch bisher sehr oft die Kamera während unseren Biketouren zückte, war es für sie nichts Neues, ein und dieselbe Stelle auf dem Trail auch gern 7-mal zu fahren. Bei dem kalten Wetter blieben sie so auch ganz gut warm und wir hatten einen tollen Nachmittag. Generell mag ich ja eher das schlechte Wetter, weil man dort doch noch einmal viel mehr Emotionen auf den Bildern einfangen kann. Im Regen fühl ich mich zu Hause und kann mich auch gern mal dreckig machen, wenn ich den perfekten Winkel für mein Foto, liegend auf dem Bauch, suche.

Wie war das Tamron 28-200 mm F/2.8-5.6 Di II RXD in der Praxis? Hat es Deinen Ansprüchen als Sportfotograf genügt?

Das 28-200 sticht zu aller erst einmal mit seiner kompakten Bauweise hervor. Dieses Objektiv ist einfach super praktisch, gerade wenn es darum geht, auf eine längere Biketour aufzubrechen, wo man gut und gern schon einmal 50 km und 1.500 hm zurücklegen muss, um zu dem perfekten Trail zu gelangen. In der Vergangenheit war tatsächlich meine Nikon D500 in Verbindung mit dem Tamron 85mm 1.8 schon eine schwere Kombi, welche ich auf längeren oder eben spontanen Touren nicht einpacken wollte. Wie oft standen wir dann bei den perfekten Bedingungen im Wald und ich habe mich geärgert, keine Kamera dabei zu haben. Ganz zu schweigen von meinem Lieblingsobjektiv, dem 70-200 f/2,8. Leider besitze ich das Objektiv nicht und hatte es mir bloß für das ein oder andere Shooting gemietet. Einfach, weil ich den Telebereich so liebe. Natürlich ist die Lichtstärke von f/2,8 auch bei 200 mm nicht zu vergleichen mit der Blende von f/5,6 am 28-200 bei 200 mm. Dennoch muss ich sagen, dass das ISO-Verhalten heutzutage von den modernen Kameras so grandios ist, dass man auch bei Blende 5.6 im dunklen Wald noch richtig tolle Bilder zaubern kann. Der Fokus bei von mir doch meist sehr kurzen Belichtungszeiten von meist über 1/1000 konnte beim 28-200 ebenfalls überzeugen. Durch die Vielseitigkeit des 28-200 mm F/2.8-5.6 Di II RXD konnte ich von den weitwinkligen Naturaufnahmen in dem sonst unter Wasser stehenden Edersee genauso tolle Bilder machen, wie in meiner Wohlfühlzone oberhalb von 85 mm. Der Telebereich ist einfach perfekt, um meine Sportler von der restlichen Szenerie hervorzuheben, das liebe ich. Bei diesem Objektiv brauche ich nicht zweimal zu überlegen, ob es bei der nächsten Tour dabei ist.

Deine Modelle waren Radsportler. Wie stehst Du selbst zum Radsport? Nur fotografisches Interesse oder selbst leidenschaftlicher Fahrer?

Genau, meine beiden Jungs, Alexander Rebs und Benedict Decker sind beide Vollblut- Mountainbiker, nehmen an Wettbewerben teil und sind dementsprechend sehr gut trainiert. Auch das Rennrad nehmen sie für ihre Grundlageneinheiten gern zur Hand. Ich selbst fahre ebenfalls Mountainbike-Rennen, suche aber immer wieder andere außergewöhnliche Herausforderungen auf meinem Mountainbike. Früher bin ich über Downhill-Wettbewerbe zum Marathon bzw. Cross-Country Sport gekommen, wo es eher um die konditionelle Fitness geht. Seit diesem Jahr nehme ich an Enduro-Rennen teil, wo zu dieser Fitness noch eine gute Portion Fahrtechnik gehört, um gut abzuschneiden. Als von der DIMB ausgebildeter Trail-Scout und Fahrtechniktrainer kann ich mit meinem Rad doch recht gut umgehen. Das versetzt mich in die Lage, genau zu wissen, welche Stellen als Fotomotiv gut aussehen und vor allem, wie sich mein Model auf diesem bestimmten Trail-Abschnitt verhalten wird. Dadurch kann ich mit meinen Bikern in derselben Sprache reden und meist gelingt uns relativ schnell ein tolles Foto. Da ich mit meinen sportlichen Jungs mithalten muss, um an besagtem Fotospot noch genug Sauerstoff in meinem Kopf zu haben, um die Sony bedienen zu können, trainiere ich selbst auch immer noch ziemlich viel und versuche, neben meiner Family, meine beiden Leidenschaften, das Mountainbiken und Fotografieren zu vereinen. Daher fällt es mir auch nicht unbedingt schwer, morgens in Dunkelheit mit Helmlampe zum perfekten Spot aufzubrechen um beim besten Licht des Tages meine Biker im Sonnenaufgang zu fotografieren. Ok, die Getränke bei unserer anschließenden Einkehr gehen dann meistens auf mich, wenn die Jungs und Mädels ihre Bilder bekommen, sind sie aber immer wieder froh, die Nachtruhe in unchristlicher Zeit beendet zu haben.

Welchen Platz wird das Tamron 28-200 mm F/2.8-5.6 Di II RXD künftig in Deiner Fotoausrüstung einnehmen?

Wie ich schon angedeutet habe, wird das 28-200 mein absolutes "Immerdabei"-Objektiv werden. Im Bike-Rucksack nimmt es kaum viel Platz ein und man ist tatsächlich für alle Situationen vorbereitet. Ich plane im nächsten Jahr eine Fotostory einer Zweitagestour über 310 km auf einem beliebten Naturweg. Diese Story möchte ich gern mit einer Bike-Zeitschrift durchführen und für genau solche Zwecke ist das 28-200 einfach ideal. Kleines Packmaß, super optische Bildqualität und mega flexibel. Ich bin mir sicher, dass ich diese Situation des "ach hätte ich bloß meine Kamera mitgenommen" der Vergangenheit angehört und dafür möchte ich Tamron recht herzlich danken.

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