Elke Erben - Schau genau hin

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Tamron Creativity Contest / Tele-Makro

Elke Erben - Schau genau hin

Elke Erben wohnt in Engelskirchen (da, wo das Christkind wohnt). Sie ist 57 Jahre alt und fotografiert seit über 45 Jahren autodidaktisch. Seit 20 Jahren arbeitet sie in der Erwachsenenbildung – jetzt aber ausschließlich im Bereich Fotografie und Bildbearbeitung. Sie hat sich die Kategorie Tele-Makro ausgesucht.

Erzähl uns kurz von Deinem Fotokonzept!

Tele-Makro ist genau „mein Ding“. Im Grunde fotografiere ich immer schon das Kleine und Unscheinbare. Nach dem Motto „Weniger ist mehr“. Und dieses Thema ist im Herbst besonders spannend, denn Farben und Formen sind faszinierend und auch die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Vergänglichen ist spannend. Denn nach der Philosophie des Wabi Sabi findet sich Schönheit nicht nur im Perfekten … Also: Akkus laden, ausreichend SD-Karten einpacken und mit der Kamera und dem Allrounder raus in die Natur. Einfach nur genau hinschauen und mich von den Motiven finden lassen …

Wie lief der Drehtag für Dich? Hat Dir die Lichtsituation im Herbst das Projekt erschwert?

Der Drehtag war sehr locker. Mit der Erfahrung des Tamron-Teams war der Dreh in zwei Stunden abgeschlossen – erst einige Eindrücke von meiner Fotografie und dann einige Statements von mir vor laufender Kamera. Eine ganz neue Erfahrung für mich. Im Grunde hatte ich Glück mit dem Wetter, nicht zu kalt und von oben meistens trocken. Am trübsten war der Drehtag, da hatte es bis zur vor dem vereinbarten Termin auch noch geregnet. War aber gar nicht schlimm, denn so gab es noch einige Tropfen an den Ästen und die Farben des Herbstes haben dann auch noch mal eine ganz besondere Stimmung. Und wenn jetzt der Winter kommt, gibt es noch mal ganz andere Motive …

Wo spielt das das Tamron 28-200 mm F/2.8-5.6 Di II RXD für Dich die Stärken in der Praxis aus?

Die Stärken sind ganz klar:

  • der Brennweitenbereich von 28-200mm: das sollte für die meisten Foto-Exkursionen und auf Reisen eigentlich reichen
  • die Lichtstärke: im Bereich 28 – 80 mm eine ganze Blende besser als mein anderes Allrounder-Objektiv
  • die Naheinstellgrenze: hierdurch habe ich im WW-Bereich 28 mm schon einen gewissen Makro-Effekt

Drei Mankos möchte ich aber auch ansprechen: Für Stadtbesichtigungen fehlt mir persönlich der Bereich von 10 – 28 mm. Außerdem fände ich einen Umschalter für AF/MF sehr hilfreich und natürlich einen Bildstabilisator. Das hilft bei dunkleren Situationen und natürlich auch bei Kälte.

 

Und welchen Platz wird das Tamron 28-200 mm F/2.8-5.6 Di II RXD künftig in Deiner Fotoausrüstung einnehmen?

Ich denke, das Objektiv wird in Zukunft wohl häufiger mit auf Reisen gehen. Zumal ich den Brennweitenbereich über 135 mm wieder für mich entdeckt habe. Und da ich eh seit Jahren eine Freundin von flexiblen Objektiven bin, bleibt es wohl „immer drauf“. Auch wenn es 250 Gramm schwerer ist als mein anderes Allrounder-Objektiv.

Deine Bilder sind oft eher minimalistisch und strahlen Ruhe aus. Wo findest Du Deine Motive?

Meine Motive finde ich im Grunde überall: in der Natur, bei Spaziergängen in der Umgebung, auf Reisen, in Lost Places, in der City. Denn Motive gibt es genug – Farben und Formen, Strukturen und Texturen, Vergängliches und Verborgenes … All das spricht mich an. Einfach nur etwas Besonderes im Alltäglichen sehen … Dinge wahrnehmen, die von anderen möglicherweise nicht wahrgenommen werden. Und vielleicht möchte ich mit meinen Bildern wirklich ein bisschen Ruhe in den Alltag bringen, denn Fotografie hat für mich auch immer etwas Meditatives …

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