Alina und Alexander Weickart – Abenteuer Garten

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Tamron Creativity Contest 2021

Alina und Alexander Weickart – Abenteuer Garten

Vor Kurzem sind Alina und Alex nach Hameln gezogen. Um ihr Haus herum gibt es einen großen Garten, den die beiden im Frühjahr naturnah und nachhaltig umgestaltet haben. Die Arbeit an dem Projekt dokumentierte das junge Ehepaar für den Tamron Creativity Contest 70-180mm EDITION mit Kamera und lichtstarkem Tele-Zoom-Objektiv.

Hallo, Alina und Alex. Bitte erzählt ein wenig von euch!

Alina und Alex: Hallo! Wir sind Alina und Alex aus Hameln, vorher haben wir fünf Jahre lang in Paderborn gewohnt. Seit einem Jahr sind wir verheiratet. Alina ist Lehrerin, und Alex ist Sportwissenschaftler und arbeitet auf einem Kreuzfahrtschiff. Beruflich machen wir beide also etwas vollkommen anderes, widmen uns in unserer Freizeit aber gern unserem gemeinsamen Hobby: der Fotografie.

Wie ist euer Garten-Fotoprojekt für den Tamron Creative Contest entstanden?

Als wir in dieses Haus zogen, hatten wir ziemlich schnell viele Ideen, wie wir den großen Garten umgestalten wollen. Wir planten den Bau eines Insektenhotels als Nisthilfe für Wildbienen sowie mehrerer Hochbeete, um Kräuter und Gemüse anpflanzen zu können. Dieses Vorhaben haben wir dann im Stil einer Reportage mit dem Tamron 70-180mm F/2.8 Di III VXD festgehalten – vom Sägen der Bestandteile des Insektenhotels bis zum Bepflanzen und Gießen des Hochbeets.

70mm | F/2.8 | 1/1250s | ISO 125

Sind Fotoprojekte draußen in der Natur eine Leidenschaft von euch? Oder reizen euch sonst andere fotografische Gefilde?

Wir fotografieren sehr gerne draußen, aber die Gartenfotografie war neu für uns. Da wir frische Neugärtner sind, hatten wir uns auch fotografisch bislang wenig mit diesem Bereich beschäftigt. Neben dem Fotografieren ist unsere zweite große gemeinsame Leidenschaft das Reisen, so dass unser Steckenpferd eigentlich die Reise- und Landschaftsfotografie ist. Unsere Erlebnisse teilen wir seit Oktober letzten Jahres auf unserem gemeinsamen Instagram-Kanal @the.weilife.

Wie lief der Shooting- und Drehtag für euch?

Wir waren sehr gespannt. Vor dem Dreh waren wir aufgeregt, da es für uns das erste Mal war, vor einer Kamera zu stehen und interviewt zu werden. Rückblickend war unsere anfängliche Aufregung aber völlig unbegründet. Das Team war superlocker, und wir alle hatten einen tollen Tag in unserem Garten.

98mm | F/3.5 | 1/2500s | ISO 100

Seid ihr zufrieden mit euren Bildern?

Im Vorfeld hatten wir eine Liste mit Motiven und Szenen erstellt, die wir aufnehmen wollten. Das Shooting lief deshalb gut. Wir sind richtig zufrieden mit den Fotos, von denen viele genau unseren Vorstellungen entsprechen. Die Zeit raste dann allerdings so schnell, dass wir am Ende nicht alle Motive auf unserer Liste umsetzen konnten. Die wichtigsten Bilder haben wir aber dennoch im Kasten.

Wie war das Tamron 70-180mm F/2.8 in der Praxis?

Das Objektiv hat uns absolut überzeugt, sowohl von der Haptik her als auch von der Ausstattung. Es ist für ein Tele-Zoom recht kompakt und leicht gebaut, so dass es optimal in der Hand liegt. Der Autofokus ist schnell und präzise, die Schärfeleistung ist in jeder Hinsicht bemerkenswert. Die Lichtstärke hat sich in vielen Situationen als äußerst nützlich erwiesen, und der Bokeh-Effekt, der ja immer auch Geschmackssache ist, gefällt uns persönlich richtig gut. Kurzum: Wir hatten nicht nur während der fotografischen Umsetzung unseres Projekts richtig viel Freude am und mit dem Tamron 70-180mm F/2.8, sondern auch noch später beim Betrachten der Fotos.

180mm | F/4 | 1/640s | ISO 160

Hat das Objektiv genau das geleistet, was ihr euch für euer Projekt vorgestellt habt?

Definitiv, wir konnten alle Fotoideen angehen und umsetzen, die wir uns im Vorfeld überlegt hatten. Zu keinem Zeitpunkt hat uns das Tamron 70-180mm F/2.8 in unserer kreativen Arbeit limitiert. Im Gegenteil: Aufgrund der Flexibilität, was die Einsatzgebiete und Möglichkeiten betrifft, hatten wir während des Shootings immer wieder neue Ideen, die uns im Vorfeld gar nicht in den Sinn gekommen waren und die wir mit dem Objektiv ad hoc umsetzen konnten.

Wie habt Ihr mit den unterschiedlichen Brennweiten gearbeitet?

Da dieses Objektiv einen großen Brennweitenspielraum mit sich bringt, haben wir versucht, den gesamten Bereich von 70mm bis 180mm für unser Projekt zu nutzen. Im unteren Brennweitenbereich von 70mm bis 85mm haben wir naturgemäß eher im Porträtbereich gearbeitet, um dynamische Handlungen, in der die Person im Vordergrund steht, einzufangen; ein Beispiel hierfür wäre das Foto von Alex beim Sägen mit der Handsäge. 85mm bis 135mm haben wir in erster Linie genutzt, um weniger die Person als vielmehr eine Aktion in den Vordergrund zu stellen; zu sehen zum Beispiel auf dem Foto, auf dem die Minze in das Hochbeet gepflanzt wird. 150mm bis 180mm haben wir hauptsächlich für Close-ups benutzt oder um Freistellungen vor butterweichem Hintergrund zu erzielen; ein Beispiel hierfür ist der eingefrorene Wassertropfen aus der Gießkanne.

180mm | F/3.5 | 1/2000s | ISO 100

Apropos Close-up: Was sagt ihr zur kurzen Naheinstellgrenze von 27 cm?

Dass man bei 70mm im manuellen Modus noch aus dieser kurzen Entfernung fokussieren kann, hat uns schon beeindruckt. Dieses Feature eignet sich perfekt für Motive in der Natur – oder, wie in unserem Fall, im eigenen Garten. Genutzt haben wir diese Möglichkeit zum Beispiel beim Foto der Wespe, die aus dem Insektenhotel schaut. Auch wenn das 70-180mm kein echtes Makroobjektiv ist, hat es sich damit in unseren Augen den Stempel „makrotauglich“ verdient.

Welchen Platz wird das 70-180mm F/2.8 in eurer Fototasche einnehmen?

Das Objektiv wird wahrscheinlich selten einen Platz in unserer Fototasche einnehmen, da es uns so begeistert hat, dass wir es am liebsten immer an der Kamera lassen wollen. Aufgrund seiner tollen Eigenschaften wird es uns künftig auf vielen unserer Abenteuer begleiten.

Welche Tipps habt ihr für andere Fotograf·innen, die ein ähnliches Projekt wie eures umsetzen wollen?

Wir hätten zwei Tipps. Der erste: Einfach rausgehen und ausprobieren! Für uns war es auch das erste Mal in diesem Bereich. Viel wichtiger als Vorerfahrung ist sicherlich, dass man Freude an dem hat, was man tut, und mit Herzblut und Ideenreichtum dabei ist. Da die Natur nicht immer so macht, wie man will – Stichwort: Biene soll Insektenhotel besuchen – braucht man eine gewisse Hartnäckigkeit. Doch mit Geduld kommt man irgendwann zu seinem Wunschfoto im eigenen Garten!

Der zweite Tipp: Fordere dich immer wieder selbst heraus! Verlasse auch mal deine Komfortzone. Wir wollten zum Beispiel unbedingt eine Biene im Flug fotografieren, sozusagen bei der Anreise zum Insektenhotel. Im Vorfeld war klar, dass es schwierig wird, einen solch kleinen Flugakrobaten scharf im Bild einzufangen. Das Vorhaben ließ sich nur mit manuellem Fokus, aktiviertem Fokuspeaking und Hochgeschwindigkeits-Serienaufnahme umsetzen. Nach einer knappen Stunde und Hunderten von Serienbildern sind letztendlich vielleicht ein halbes Dutzend brauchbare Fotos rausgekommen. Doch da wir nur ein einziges Bild brauchten, hat sich der Aufwand also definitiv gelohnt!

74mm | F/3.2 | 1/2000s | ISO 100

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