
Der große Sommerurlaub steht vor der Tür. Die Koffer werden gepackt, die Vorfreude steigt…doch halt: Wie steht es um Ihre Fotoausrüstung?
Ob an der Ostsee oder in den Alpen, in der Karibik oder Norwegen, für viele Personen ist der Urlaub DIE Gelegenheit zum fotografieren. Und schöne Motive finden sich im Urlaub ja auch meist mehr als genug.
Bei der Wahl des richtigen Equipments prallen zum Teil verschiedene Ansichten aufeinander. Die einen möchten auch im Urlaub nicht auf die absolute Qualität verzichten und packen in den Fotorucksack verschiedene Festbrennweiten, lichtstarke Teleobjektive und Spezialobjektive. Da kommen zum Teil mehrere Kilogramm an Equipment zusammen.
Viele Fotografen reisen dagegen lieber mit leichtem Gepäck, möchten flexibel bleiben und doch möglichst viele Situationen mit ihrer Ausrüstung abdecken. Welcher Kategorie würden Sie sich zuordnen?
Die Wahl des richtigen Equipments
Tamron entwickelt seit vielen Jahren qualitativ hochwertige und flexible Reiseobjektive mit großem Brennweitenbereich und hat damit eine langjährige Tradition in diesem Bereich.
In diesem Fototipp möchten wir Ihnen nicht nur allgemeine Tipps für die Urlaubsfotografie geben, sondern auch auf die Vorzüge von drei Tamron Reisezooms eingehen:
- Der aktuelle Weltrekordhalter - Tamron AF18-270mm F/3.5-6.3 Di II VC
- Das günstige Standardzoom - Tamron AF18-200mm F/3.5-6.3 Di II
- Der Vollformater - Tamron AF28-300 F/3.5-6.3 Di VC
Diese drei Objektive sind ideal für die Reise. Sie bieten einen großen Brennweitenbereich von Weitwinkel bis Tele und damit eine hohe Flexibilität bei relativ geringem Gewicht und kompakter Bauweise. Sie können fast jede Situation abdecken, reisen mit möglichst geringem Gepäck und können vor allem im Familienurlaub sehr stressfrei fotografieren.
Vor allem im Urlaub mit Kindern können Sie sich blitzschnell auf die verschiedenen Motive einstellen und müssen nicht Gefahr laufen, dass Sie durch Objektivwechseln Staub in das Kameragehäuse gelangt oder Sie einen lustigen Schnappschuss verpassen.
Je nachdem, wie Sie ihren Urlaub gestalten, ist eine gute Mischung wahrscheinlich folgende: Ein Megazoom-Objektiv als Allrounder und für die Touren mit wenig Gepäck und dazu je nach Bedarf noch das eine oder andere Wunschobjektiv. Sehr praktisch ist beispielsweise die Ergänzung des Tamron 18-270mm F/3.5-6.3 Di II VC mit dem Ultraweitwinkel Tamron SP AF10-24mm F/3.5-4.5 Di II. Damit können Sie den nutzbaren Brennweitenbereich ideal nach unten verlängern und halten grade in der Stadt viele kreative Möglichkeiten in der Hand.
Natürlich dürfen Sie auch ihr restliches Equipment nicht vergessen: Kamera, Akkus, Ladegerät, genügend Speicherkarten, um nur ein paar Bestandteile zu nennen.
Sollten Sie ein Stativ benötigen, so achten Sie hier besonders auf das Gewicht und die Tragkraft. Zum einen muss das Stativ die Kombination aus Kamera und Objektiv halten können, zum anderen ist ein leichtes Stativ deutlich angenehmer zu transportieren. Besonders Carbon-Stative (z.B. von Manfrotto) sind sehr leicht und damit ideal für die Reise.
Bildkomposition
Wahrscheinlich jeder Urlauber wünscht sich schöne Fotos als Erinnerung, die auch Freunden und Bekannten präsentiert werden können.
Eine der Basisregeln zur Bildkomposition ist der Goldene Schnitt, die von Fotografen meistens vereinfacht Drittel-Regel genannt wird. Dazu teilen Sie das Sucherbild in neun Bereiche auf. Eine Anordnung entlang der Linien und auf den Schnittpunkten wird oft deutlich harmonischer, als das plumpe ablichten des Motivs in der Bildmitte. Grade für Landschaftsaufnahmen kann dieses Verfahren gut genutzt werden, um beispielsweise einen Horizont im Bild auszurichten.
Auch wenn die Drittel-Regel eine einfache und wirkungsvolle Kompositionshilfe ist, so sollte sie doch nicht für jedes Motiv verwendet werden. Oft verspricht gerade ein Brechen mit den Konventionen interessante und spannende Bilder, die voller Dynamik stecken. Hier sind das fotografische Auge und ein wenig Übung gefragt.
Vor allem bei Landschaftsaufnahmen sollten Sie darauf achten, eine gewisse Tiefe im Bild zu erzeugen. Dies können Sie leicht erreichen, indem Sie einige Objekte im Vordergrund platzieren. Im Idealfall komponieren Sie ihr Bild in verschiedenen Ebenen, die räumlich hintereinander stehen.
Oft wirken die Objekte im Vordergrund wie ein Rahmen für das eigentliche Motiv. Das könnte zum Beispiel die Palme am Strand, ein großer Fels oder die Bergkante im Gebirge sein.
Die 18mm Weitwinkel (bzw 28mm am Vollformat) sind ideal für Übersichtsaufnahmen von Landschaft und Gebäuden. Sie können damit ungewöhnliche Perspektiven schaffen und erhalten ein größeres Sichtfeld. Natürlich können Sie mit einem Ultra- Weitwinkel wie dem Tamron SP AF10-24mm die Bildwirkung noch stärker dramatisieren. Wenn Sie im Weitwinkelbereich die Kamera nach oben schwenken, um beispielsweise ein Gebäude im Sucher zu positionieren, entstehen oft die sogenannten stürzenden Linien. Das bedeutet, dass die ursprünglich parallelen Linien und Gebäudekanten in einem Punkt zusammenlaufen. Natürlich können Sie solche Fälle leicht mittels elektronischer Bildbearbeitung korrigieren, aber Sie können diesen Effekt gezielt einsetzen, um eine hohe Dynamik zu kreieren. Durch eine richtige Anordnung der Linien können Sie das Auge des Betrachters zum Hauptmotiv lenken.
Licht und Schatten

- Ausgewogenes Diagramm
Im Sommerurlaub hat man oftmals mit sehr starken Sonnenschein zu kämpfen. Vor allem in der steil stehenden Mittagssonne müssen Fotografen gut aufpassen. Durch harte Schatten und starke Helligkeitsunterschiede muss die Belichtung sehr genau kontrolliert werden, damit helle Flächen nicht „ausfressen“ und Schatten komplett „absaufen“, das heißt, das in den Flächen keinerlei Zeichnung zu sehen ist. (rein schwarz oder rein weiß) Oft lohnt es sich sogar den Blitz zu nutzen, um beispielsweise Gesichter aufzuhellen. Der Blitz kann dabei ruhig auf eine schwächere Stufe gestellt werden.
Am einfachsten ist es, wenn nach den ersten Fotos das Histogramm im Display betrachtet wird. Hiermit lässt sich eine Über- oder Unterbelichtung schnell feststellen. Im Idealfall beginnt das Histogramm auf der x-Achse und schneidet nicht die y-Achse.
Wenn die Helligkeitsverteilung nach links ausbricht, ist das Foto unterbelichtet, wenn die Verteilung nach rechts ausbricht, ist es überbelichtet. Es gibt natürlich auch Fälle, bei denen ein besonderer Bildeindruck erzielt werden soll. In diesem Beispielbild zeigt das Histogramm ganz klar die großen dunklen Bereiche an.
Grobes Konzept überlegen
Wenn Sie schon vor dem Urlaub wissen, dass Sie aus Ihren gesammelten Erinnerungen mehr machen möchten, dann sollten Sie bereits vor der Abreise anfangen sich Gedanken zu machen. Egal ob Sie Fotobücher oder Beamerpräsentationen machen möchten, es lohnt sich immer eine gewisse Story im Kopf zu haben. Ihre ganz persönliche Urlaubsgeschichte muss nicht nur die 10 tollsten Highlights zeigen, die jeder von Postkarten kennt, sondern sollte auf das Urlaubsgefühl und gesamte Drumherum eingehen: Das gemeinsame Grübeln über Prospekten und Karten, das Kofferpacken und die Abfahrt zum Flughafen. Ein Sonnenaufgang am ersten Morgen und das tolle Frühstücksbuffet, die Quallen am Strand, Papa von seinen Kindern im Sand vergraben… Es gibt viele Dinge, die Sie in Ihrer Geschichte einbetten können. Damit präsentieren Sie Ihren Freunden nicht nur eine Abfolge von Sehenswürdigkeiten, sondern Ihre ganz eigene Sicht der Dinge.
Dabei ist wichtig, dass Sie auch darauf achten (kleine) Details einzufangen. Hier greift ein großer Vorteil eines Megazooms: Aufgrund der hohen Flexibilität bei geringem Gewicht können Sie jederzeit Ihre Kamera mit sich führen und sind stets für interessante Motive gerüstet.
Dämmerung? Kein Problem!
Mit dem hochentwickelten Bildstabilisator VC ( Vibration Compensation), der in die Tamron Reisezooms AF18-270mm F/3.5-6.3 Di II VC und 28-300mm F/3.5-6.3 Di VC integriert ist, können Sie auch bei wenig Licht oder langen Brennweiten sicher aus der Hand fotografieren. Durch das VC System gewinnen Sie bis zu vier Blendenstufen und erhalten damit mehr kreativen Gestaltungsspielraum.








