Fototipp: Karneval

AF18-270mm F/3.5-6.3 Di II VC - Belichtung: 149mm, 1/180s, f5,6

Die Karnevalszeit hat wieder begonnen und als Kölner Firma ist Tamron natürlich mittendrin. Der Karneval ist eine hervorragende Gelegenheit mal wieder die Kamera auszupacken und auf Fototour zu gehen. Der Straßenkarneval ist eine äußerst bunte Angelegenheit, bei der es vor Motiven nur so wimmelt.

Natürlich hat jeder Fotograf seinen eigenen Stil, hier aber trotzdem ein paar Tipps und Anregungen worauf man mal achten kann.

Dicke Nase im Weitwinkel / 18-270mm bei 18mm, 1/60s, f11

Mit leichtem Gepäck mitfeiern – das 18-270mm

Wer selbst mitfeiern will, sollte auf leichtes Gepäck achten. Es genügt hier eine Kamera und ein Tamron 18-270mm VC Megazoom. Mit diesem Equipment ist man praktisch für alle Gelegenheiten gerüstet. Hier kann man dann auch mal Sachen machen, die normalerweise in der Fotografie verboten sind,  z.B. mal ganz nah an ein Gesicht rangehen und ein Porträt mit Weitwinkeleffekt bei 18mm Brennweite machen. Die Naheinstellgrenze dieses Objektivs von 49cm ist für solche Aufnahmen allemal kurz genug. Das gibt zwar eine Riesennase, ist aber eigentlich nur eine kreative Umsetzung des Themas Maske. Solche Bilder haben eine super Dynamik und sind dem schrägen Charakter dieser Zeit angemessen. Wann sonst, wenn nicht an Karneval kann man so was machen!

Gleichzeitig ist man mit einem 18-270mm natürlich auch hervorragend für Teleaufnahmen gerüstet. In scheinbar unbeobachteten Momenten machen gerade verkleidete Leute die erstaunlichsten Sachen. Da ist es nicht schlecht, wenn man sich ein Stückchen weit weg von den Ereignissen befindet, so dass sich das Motiv „frei entfalten“ kann. Hier kann man seine Akteure auch mal richtig nah ranholen und ungestörte und natürliche Verhaltensweisen der Karnevalisten studieren. Hier kommt es auf Geschwindigkeit an: möglichst schnell ranzoomen, Ausschnitt wählen und dann draufhalten.

Ranzoomen / 18-270mm bei 250mm, 1/125s, f5,6

Bei guten Szenen immer gleich mehrere Aufnahmen als Serie machen. Eventuell ergibt sich aus solchen Szenen eine komplette kleine Story, die man später als Serie präsentieren kann. Bei Teleaufnahmen hilft übrigens der VC-Bildstabilisator von Tamron ungemein, denn im Telebereich wirken sich Kameravibrationen besonders stark aus. Hier gewinnt man bis zu 4 Belichtungsstufen und kann auch in dunkleren Ecken noch „wackelfrei“ Fotografieren.

Serien fotografieren / 18-270mm bei 50mm, 1/1600s, f8
18-270mm bei 120mm, 1/1600s, f8
Goldener Schnitt / 18-270mm bei 200mm, 1/180s, f6,7

Aber auch Übersichten mit akzentuierten Farbpunkten in einfarbiger Umgebung im mittleren Brennweitenbereich haben Ihren Reiz.

Diese findet man oft am Rande des Geschehens. Auch hier leistet das 18-270mm gute Dienste. Bei solchen Aufnahmen hat man meistens etwas mehr Zeit und kann sich bewusster der Bildgestaltung widmen. Hier gilt es Form- und Farbzusammenhänge im Motiv zu erkennen. Kurven, Linien, Punkte, Flächen, und Farben beachten und durch den gewählten Ausschnitt Zusammenhänge herstellen. Goldenen Schnitt beachten! Zur Erinnerung: der goldene Schnitt entsteht dann, wenn eine Strecke so geteilt wird, dass sich die größere zur kleineren wie die Gesamtstrecke zur größeren verhält. Dieses Verhältnis wird in der Kunst als Inbegriff von Harmonie und Ästhetik verstanden und tritt auch in der Natur häufig auf. Als Faustformel für den Kameraausschnitt kann gelten, dass man Höhe und Breite in etwa drittelt und das Motiv auf den ungefähren Schnittpunkt der Senkrechten setzt. Wer sich hier Zeit lässt und genau beobachtet, bekommt ein Gefühl dafür wann ein Bild durch den goldenen Schnitt in Balance kommt.