Rio de Janeiros Pracht in Breitwand-Optik

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Rio de Janeiros Pracht in Breitwand-Optik

Ein perfektes Panorama von Rio bietet sich vom Gipfel des Zuckerhuts. Mit Tamrons Weitwinkelobjektiv SP AF 10-24mm F/3.5-4.5 bekommt man von dieser faszinierenden Stadt viel aufs Foto.

Wer ganz oben auf Rio de Janeiros legendärem Zuckerhut steht, hat nicht nur eine spektakuläre Aussicht, sondern mindestens 20. Auf dem Gipfel läuft man durch einen kleinen Park und an jeder Stelle, an denen die Baumkronen den Blick auf die Stadt freigeben, will man sofort fotografieren. Egal, wohin man blickt, Rio ist ein Hingucker, eine „Ah!“ und „Oh!“ auslösende Wunderstadt. Im Idealfall nutzt man ein Weitwinkelobjektiv, um möglichst viel dieser Pracht auf einem Bild zu vereinen. Ich war mit dem Tamron SP AF 10-24mm F/3.5-4.5 unterwegs. Eine gute Wahl, wie sich herausstellte. Der große Aufnahmewinkel, den dieses Objektiv bietet, ist perfekt geeignet, um großartige Landschaften und Ausblicke formatfüllend im Bild festzuhalten.

Am besten nimmt man die Seilbahn auf den Zuckerhut in den Abendstunden. Ich würde allerdings zum frühen Abend raten, später kann die Warteschlange an der Ticket-Station sehr lang werden. Die Zeit bis zum Sonnenuntergang kann man oben problemlos verbringen. Es gibt Shops, Restaurants, Liegestühle und natürlich eine fantastische Aussicht. Der Zuckerhut lohnt sich auch an wolkigen Tagen. Dann schaut man auf den Himmel wie auf eine riesige Leinwand, an der verschiedenste Blautöne ineinander laufen wie die Farben eines Aquarells. Ich bin bei Gewitter hochgefahren und es war ein wunderbares Schauspiel, die Blitze von der Gondel aus zu beobachten.

Der Blick vom Zuckerhut auf Rio und die umliegenden Berge ist zu jeder Tageszeit und bei jedem Wetter fantastisch. SP AF 10-24 mm f/3.5-4.5 | Brennweite 15 mm | Verschlusszeit 1/30 Sek. | Blende 3.5 | ISO 2000

Noch schöner als die Stadt? Die Menschen

Tagsüber, bevor man auf den Zuckerhut fährt, scheint sich ganz Rio am Strand zu versammeln. Und als sei es nicht genug, dass Rio selbst so schön ist, wohnen hier auch noch die attraktivsten Menschen. Muskelbepackte Arme tragen Surfbretter durch die Straßen, braune Sternenaugen funkeln unter sonnengebleichten Locken, perfekt gebräunte Beine werden im Sand ausgestreckt. Ipanema und Copacabana, die Berühmtheiten unter den Stränden, sollten nicht ausgelassen werden, auch wenn es hier sehr voll sein kann. Wer lieber seine Ruhe haben möchte, kann mit dem Auto auf ruhige Strände ausweichen und fährt zum Beispiel in Richtung Barra da Tijuca immer am Strand entlang aus der Stadt hinaus.

Ipanema und Copacabana – Rios Stadtstrände sind weltberühmt. Wer sie einmal gesehen hat, der weiß warum. SP AF 10-24mm f/3.5-4.5 | Brennweite 15 mm | Verschlusszeit 1/250 Sek. | Blende 8 | ISO 100

Entspannt geht es im botanischen Garten zu, dem Ruhepol der Stadt. Hier kann man Affen beobachten oder autoreifengroße Seerosenblätter bestaunen. Der Garten ist riesig groß und damit perfekt geeignet für ausgiebige Spaziergänge oder um sich im Gras für ein Picknick niederzulassen, wie es viele einheimische Familien tun. Ein Kakteengarten fasziniert mit schlangen- bis ballförmigen Stachelgewächsen. Im Orchideenhaus findet man ein Blumenmeer in Knall- und Pastellfarben, dass das Fotografenherz schneller schlagen lässt. Dank der kurzen Naheinstellgrenze des Tamron-Weitwinkelzooms von nur 24 Zentimeter kann man hier ganz nah ans Motiv rangehen. 

Wer im Trubel der Millionenmetropole Ruhe und Kontemplation sucht, wird im botanischen Garten mit üppiger Pflanzenpracht und auch einigen tierischen Bewohnern fündig. SP AF 10-24 mm f/3.5-4.5 | Brennweite 24 mm | Verschlusszeit 1/125 Sek. | Blende 5.6 | ISO 250

Bunte Streetart im Szene-Viertel Lapa

Morgens, wenn die Hitze noch erträglich ist und noch nicht so viele Touristen auf den Straßen unterwegs sind, ist die beste Zeit für einen Besuch in Lapa. Freunde der Streetart bekommen hier einiges geboten, überall erzählen Graffitis farbenfrohe Geschichten. Mit dem Weitwinkelzoom landen auch die größten Fassadenkunstwerke in ganzer Pracht auf dem Sensor. Man kann fast süchtig nach diesen bunten Statements werden, die einen überall zu einem Foto auffordern. In Lapa findet man auch die berühmte bunte Treppe, die der Künstler Jorge Selaron aus über 2000 Kacheln gestaltete. Außerdem ist das Viertel für seine hohe Dichte an Clubs und sonstigen Ausgehmöglichkeiten bekannt. Wer Rio wirklich erleben will, der sollte sich mindestens einmal ins Nachtleben stürzen. Lapa ist dafür eine sehr gute Wahl. 

Rio de Janeiro ist bunt. Am buntesten ist wohl der Stadtteil Lapa, in dem nicht nur unzählige Graffitis an den Häusern zu finden sind, sondern auch die berühmte Treppe des Künstlers Jorge Selaron. SP AF 10-24 mm f/3.5-4.5 | Brennweite 15 mm | Verschlusszeit 1/320 Sek. | Blende 9 | ISO 100

Acai, Jesus und Fußball

Es gibt zwei Dinge, die man in Rio unbedingt probiert haben muss. Erstens: frisch gepresster Saft. Überall wird er in kleinen Eckläden verkauft, zwischen Sternäpfeln und Granadillas mixt ständig jemand Getränke, die nach Sommer, Urlaub und Paradiesgarten schmecken. Das zweite ist eine brasilianische Spezialität namens Acai. Die aus dem Amazonas stammenden Acaibeeren werden zu einer Art lila Sorbet verarbeitet und wie Eis verkauft. Daneben gibt es natürlich noch ein paar Dinge, die jeder Rio-Besucher auf der To-Do-Liste haben sollte. Definitiv gehört eine Fahrt mit der Zahnradbahn zum Berg Corcovado dazu, auf dem die 38 Meter hohe Christus-Statue steht. Außerdem natürlich ein Besuch des legendären Maracanã-Stadion, in dem die deutsche Fußball-Nationalmannschaft 2014 den Weltmeister-Pokal gewinnen konnte. 

Faszinierendes Rio bei Nacht. Blick auf Hafen und den dahinter liegenden Zuckerhut. SP AF 10-24 mm f/3.5-4.5 | Brennweite 24 mm | Verschlusszeit 30 Sek. | Blende 13 | ISO 140

Über den Autor: Caroline Lohrmann

Caroline Lohrmann (30) bereist von Hamburg aus die Welt und schreibt ihre sehr persönlichen Geschichten darüber in ihrem Blog Shavethewhales.net auf. Dabei gibt sie wertvolle Tipps, ist gleichzeitig humorvoll und tiefgründig und zeigt ein tolles Gespür für Fotografie und Design. Ihre eindrucksvollen Bilder von Menschen, Landschaften, Tieren und Architektur macht sie mit einer Nikon D5100 – am liebsten bestückt mit dem Tamron SP AF 10-24mm F/3.5-4.5 Di II LD Aspherical. Wenn Caroline nicht gerade für ihren Blog in der Welt unterwegs ist, arbeitet die studierte Kommunikationswissenschaftlerin als Übersetzerin und Guide auf internationalen Automobil-Events.

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