Traumhafte Sonnenuntergänge

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Traumhafte Sonnenuntergänge

Ein Sonnenuntergang am Meer ist ein ganz besonderes Erlebnis. Klar will man diese Eindrücke sofort in traumhaften Bildern festhalten. Doch die Aufnahmetechnik ist nicht ganz trivial. Ohne Stativ und gezielte Belichtung fällt das Ergebnis meist weniger spektakulär als erhofft aus. Hier sind vier Tipps unserer Tamron-Experten, mit denen Ihnen großartige Bilder ganz einfach gelingen.

    1. Stativ verwenden: Auch auf die Gefahr hin, dass der Einsatz eines Stativs Sie vielleicht nicht in überschwenglichen Jubel ausbrechen lässt: Ohne ein stabiles Dreibein lassen sich bei wenig Licht keine scharfen Bilder erzielen. Schauen Sie sich unser Beispielbild an. Fotograf Ian Plant belichtete knapp 1 Sekunde lang. Eine solche Aufnahme wird aus der Hand niemals knackscharf – selbst den leistungsstarken Bildstabilisator im Tamron 16-300 mm F/3.5-6.3 Di II VC PZD
    2. Bildstabilisator auf Stativ ausschalten: Apropos Bildstabilisator. Wenn Sie von einem Stativ aus fotografieren, schalten Sie den cleveren Stabilisierungshelfer aus. Sonst kann es zu Unschärfen und erhöhtem Energieverbrauch kommen, weil der Computer-Chip im Objektiv unnötigerweise versucht, Erschütterungen zu kompensieren.
    3. Belichtung am Himmel messen: Da es sich bei einem Sonnenuntergang immer um eine Gegenlichtsituation handelt, interpretiert die Kameraautomatik die Belichtung falsch. Vermeiden Sie eine Unterbelichtung, indem Sie generell etwas überbelichten (z.B. + 0,7 bis + 1,3 EV) oder einen alten Profi-Trick anwenden: Wählen Sie die Spotmessung und peilen Sie eine mittelhelle Stelle am Himmel neben der Sonne an. Alternativ können Sie die Lichtreflexion auf der Wasseroberfläche anmessen. In beiden Fällen erhalten Sie einen brauchbaren Ausgangswert, den Sie bei Bedarf einfach etwas nach oben (+) oder unten (-) korrigieren.
    4. Super-Weitwinkel wählen: Der Himmel alleine ist langweilig. Ein spektakuläres Sonnenuntergangs-Foto entsteht erst durch Einbinden des Vordergrunds. Wählen Sie eine weitwinklige Brennweite und eine niedrige Kameraposition, um nahe Objektive in den Bildaufbau zu integrieren. Ian Plant fotografierte mit dem neuen Tamron Reise-Zoom 16-300 mm in 16-mm-Stellung, was an der APS-C-Spiegelreflexkamera einer effektiven Brennweite von 25,6 mm entspricht – perfekt für eine großartige Tiefenwirkung.

     

    Technische Daten: Canon EOS 70D mit Tamron 16-300 mm F/3.5-6.3 Di II VC PZD
    bei 16 mm, 1/1,3 Sek., f 16, ISO 200 (Zeitautomatik, Stativ)

    Foto: Ian Plant/Tamron Japan

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